Poetische Miniaturen im Stil des 18. Jahrhunderts
Porzellanpuppen, Seifenschalen, Engel mit Badekappen und motorisierte Flugzeuge wandern durch ein Vergrößerungsglas.
In den drei Zyklen beschäftigt sich Zoltán Lesi in seinem ersten Lyrikband größtenteils mit dem Thema Liebe und Beziehungen. Die Gedichte erscheinen im Kleid der Sprache des späten 18. Jahrhunderts, und nicht nur das Vokabular, sondern auch die Schreibweise ahmt den Stil relativ getreu nach. Dabei entsteht eine poetische Miniaturwelt in der wir in Hainen zwischen vergessenen mythologischen Figuren wandern, durch ein Vergrößerungsglas die Porzellanpuppen von Gross Arnold betrachten, während sich Seifenschalen, Engel mit Badekappen und motorisierte Flugzeuge in die idyllischen Landschaften mischen.
„Die Poesie wird geboren und die Leser werden geboren. Ob sie immer zueinander finden, ist eine heikle Frage. Herbe Geschmäcker, innere Spiegel, Reflexionen und versteckte Stimmungen. Musik. Zoltán Lesi ist ein Dichter.“
Attila Szepesi über Daphnis ketskéi

Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.